Deutsche Dienststelle (WASt)
 

16.01.2019

Festakt anlässlich des Übergangs der Deutschen Dienststelle (WASt) zum Bundesarchiv

Nach dem Inkrafttreten des "Staatsvertrags über den Übergang der Aufgaben der Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht (WASt)" ist die Deutsche Dienststelle zum 1. Januar 2019 in das Bundesarchiv überführt worden. In einem Festakt am 16. Januar 2019 um 11.30 Uhr im Rathaus Berlin-Reinickendorf wird an die Leistungen der vergangenen Jahre erinnert und die Bedeutung der Quellen gewürdigt.

239 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden zum 1. Januar 2019 in das Bundesarchiv übernommen. Die neue Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg) führt die noch bestehenden Aufgaben der ehemaligen Deutschen Dienststelle fort. Sie ist unter anderem zuständig für Auskünfte über Gefallene und während der Kämpfe vermisste Soldaten. Neben der Klärung von Schicksalen Vermisster, Kriegssterbefallanzeigen bei den zuständigen Standesämtern und Verfahren zur Todeserklärung stellt sie Informationen über Kriegsgräber, Erkennungsmarken und Feldpostnummern zur Verfügung. Auch die Rückgabe von persönlichen Gegenständen an die Angehörigen gehört zu den Aufgaben der Abteilung.

Die Veranstaltung im Rathaus Reinickendorf wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, eröffnet. Auch Vertreterinnen des Berliner Senats und von Partnerinstitutionen der ehemaligen Deutschen Dienststelle werden Grußworte sprechen. Den Festvortrag hält Prof. Michael Epkenhans vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr zum Thema "Kollektives Gedächtnis und Quelle privater Erinnerung: Dokumente der WASt und ihre Bedeutung gestern, heute, morgen". Abschließend blicken zwei Mitarbeiter in einer kurzen Präsentation zurück auf "72 Jahre humanitäre Aufgaben".

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