Deutsche Dienststelle (WASt)
 

22.10.2014 75 Jahre im Namen des Völkerrechts

Deutsche Dienststelle (WASt) feierte Ihr 75-jähriges Jubiläum

Am 22. Oktober 2014 fand ein Festakt im Ernst-Reuter-Saal des Rathauses Reinickendorf in Berlin statt. Die Veranstaltung wurde durch die Beauftragte  der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters und Dirk Gerstle, dem Staatssekretär für Soziales in der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, eröffnet.

Nach der Begrüßung durch unseren Amtsleiter Hans-Hermann Söchtig gaben als Gastredner unter anderem der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Markus Meckel, Dr. Carlo Gentile von der Universität Köln und Mitglied der deutsch-italienischen Historikerkommission und Dr. Christoph Rass von der Universität Osnabrück, Ein- und Ausblicke über die Zusammenarbeit mit der Dienststelle.

Die Deutsche Dienststelle (WASt) verfügt über das wohl umfassendste personenbezogene Schriftgut aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges: So geben unter anderem etwa 18 Millionen Karteikarten Auskunft über Kriegsteilnehmer und weitere 15 Millionen Unterlagen über deutsche Kriegsgefangene, 100 Millionen Verlustmeldungen u.s.w.

Wer sich an diese Dienststelle wendet, hat oft viele Jahre der Ungewissheit und der Suche hinter sich. Viele tausend Menschen suchen nach verschollenen Verwandten mit Hilfe der Deutschen Dienststelle (WASt).

Noch immer gelten schätzungsweise eine Million Wehrmachtsoldaten als vermisst. Die meisten davon auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion

Das große Interesse an der Arbeit der Deutschen Dienststelle (WASt) ist nach wie vor noch sehr groß. Entgegen früherer Prognosen ist seit 2013 ein stetiger Anstieg der Anfragen zu verzeichnen.

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Impressionen unserer 75-Jahr-Feier