Deutsche Dienststelle (WASt)
 

Aufgaben der DD-WASt

Dienst- und Beschäftigungszeiten

  • Erstellung von Dienstzeitbescheinigungen
  • Erstellung militärischer Werdegänge (Dienstzeitnachweise mit detaillierten Angaben) für den 2. Weltkrieg, beginnend von der Einberufung über die Bekanntgabe der Erkennungsmarke, der Heimatanschrift, der Truppenteile, Angaben über Lazarettaufenthalte, Beförderungen sowie die Bestimmung der Einsatzräume und Erläuterungen zu den Frontverläufen bis hin zu den Angaben über Vermisst-/Todesmeldungen oder die Zeit der Kriegsgefangenschaft
  • Erteilung von Auskünften bzw. Erstellung von Bescheinigungen in allen Angelegenheiten, die mit dem Dienst oder der Beschäftigung ehemaliger Angehöriger der Kaiserlich Deutschen Marine, der Übergangsverbände, der Reichsmarine, der Kriegsmarine, der zur Kriegsmarine dienstverpflichteten Handelsseeleute sowie den Angehörigen der nach dem 08.05.1945 unter alliiertem Befehl weiterarbeitenden Einrichtungen der ehemaligen Kriegsmarine zusammenhängen
  • Auskünfte und Bescheinigungen über Dienstzeiten von Zivilpersonen, die nach dem Krieg bei dem vom US-Oberkommando organisierten Civilian Support (ehemals "Labor Service"-Einheiten) der US-Streitkräfte in Deutschland tätig waren
  • Erstellung von Dienstzeitbescheinigungen für behördliche Zwecke in Kindsvater-Angelegenheiten

Dienstzeitbescheinigungen für amtliche Zwecke (z.B. Rente)

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Den meisten ehemaligen Angehörigen der Wehrmacht wäre es unmöglich, zurückgelegte Wehr- und Kriegsdienstzeiten nachzuweisen, wenn nicht die Deutsche Dienststelle (WASt) aufgrund ihres erhalten gebliebenen umfangreichen Materials entsprechende Auskünfte und Bescheinigungen erteilen könnte.

Die ursprünglich für das Ausstellen von Dienstzeitbescheinigungen vorgesehenen Unterlagen (Wehrpässe, Wehrstammbücher, Stammrollen usw.) sind zum größten Teil durch Kriegs- oder Nachkriegsereignisse verloren gegangen. Hiervon ausgenommen sind die Personalunterlagen der ehemaligen Reichs- und Kriegsmarine, die fast lückenlos bei der Deutschen Dienststelle (WASt) verwaltet werden.

Die Auskunft enthält (sofern verzeichnet):

bei Wehrmachtangehörigen, bei denen keine Verpflichtung zu längerer Dienstzeit vorlag: 

  • die erste hier verzeichnet Meldung
  • die letzte hier erfasste Meldung

bei Wehrmachtangehörigen, bei denen eine Verpflichtung zu längerer Dienstzeit vorlag/Berufssoldaten: 

  • das Einberufungsdatum
  • die Truppenteilzugehörigkeiten
  • Angaben über den Aufenthalt in Gefangenschaft
  • Angaben über die Dienstgrade
  • Angaben über die Verpflichtung

Dienstzeitbescheinigungen für private Zwecke (militärischer Werdegang)

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Diese Auskünfte über Wehrmachtangehörige beinhalten - sofern hier verzeichnet Angaben über

  • das Einberufungsdatum
  • die Beschriftung der Erkennungsmarke
  • die Truppenteilzugehörigkeiten    
  • die Dienstgrade bzw. Beförderungen
  • ggf. die Vermisst- oder Todesmeldung
  • die Eckdaten der Gefangenschaft (Daten der Gefangennahme und der Entlassung)  
  • die Grablage

Die Erstellung eines militärischen Werdegangs ist kostenpflichtig.
» Gebühren

Auf Antrag kann eine Kopie von Personalpapieren eines Soldaten gefertigt werden, sofern sie sich in der Deutschen Dienststelle (WASt) befinden. Für die Fertigung von Kopien werden ebenfalls Gebühren erhoben.
» Gebühren

Wir möchten darauf hinweisen, dass ein lückenloser Nachweis der Dienstzeit eines ehemaligen Soldaten in den meisten Fällen nicht möglich ist. Da diese Ermittlungen für die Erstellung eines militärischen Werdegangs sehr komplex sind, ist die Bearbeitungszeit höher als bei anderen Anfragen.
 
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die » Datenschutzbestimmungen unserer Behörde.

Dienst- und Beschäftigungszeiten für den 1. Weltkrieg

 

Der überwiegende Teil der Unterlagen über Soldaten im 1. Weltkrieg ging während des II. Weltkrieges verloren bzw. ist seinerzeit vernichtet worden. Daher kann ein militärischer Werdegang bzw. ein Dienst- und Beschäftigungsnachweis für diese Personengruppe nicht erstellt werden.


Hinweis:

Wir möchten darauf hinweisen, dass ein lückenloser Nachweis der Dienstzeit eines ehemaligen Soldaten in den meisten Fällen nicht möglich ist. Da diese Ermittlungen für die Erstellung eines militärischen Werdegangs sehr komplex sind, ist die Bearbeitungszeit höher als bei anderen Anfragen.