Deutsche Dienststelle (WASt)
 

Aufgaben der DD-WASt

Staatsangehörigkeit

Die Deutsche Dienststelle (WASt) ist ebenfalls zuständig für den Nachweis der Vertriebeneneigenschaften. Als Vertriebene gelten Deutsche, die nach Abschluss der allgemeinen Vertreibungsmaßnahmen nach dem Zweiten Weltkrieg in den Vertreibungsgebieten Polen, Sowjetunion, Tschechoslowakei, Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Jugoslawien verblieben sind sowie ihre Familienangehörigen deutscher Volkszugehörigkeit, wenn sie am 08.05.1945 ihren Wohnsitz in einem der Vertreibungsgebiete hatten.

Heute sind es vorwiegend die Nachkommen der Erlebnisgeneration, die zu uns kommen, weil sie in den Herkunftsländern unter dem fortwährenden Vertreibungsdruck leiden. 

Die einzige Möglichkeit den Nachweis der deutschen Volkszugehörigkeit zu erbringen, ist oftmals - zumal die Originalunterlagen von den Deutschstämmigen in den Vertreibungsgebieten aus Angst vor Repressalien vernichtet wurden - eine Anfrage an die Deutsche Dienststelle (WASt).

Die Auskünfte enthalten Angaben über

  • die Heimatanschrift während des Krieges,
  • Informationen über die erste und letzte hier erfasste Meldung,
  • die Staatsangehörigkeit, sofern diese verzeichnet ist.